Gefördert durch Bürgerstiftung Köln
Projektbeschreibung

Mentoring & Integrationswerkstatt für internationale Gesundheitsfachkräfte
Köln ist eine vielfältige, solidarische und weltoffene Stadt. Gleichzeitig stehen insbesondere Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen vor erheblichen personellen Herausforderungen. Internationale Fachkräfte leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Kölner Bevölkerung.
Dennoch ist ihr Weg in eine stabile berufliche und gesellschaftliche Integration häufig mit sprachlichen, strukturellen und sozialen Hürden verbunden. Gerade in den ersten Monaten nach der Einreise entscheidet sich, ob ein langfristiger Verbleib in Köln gelingt oder ob Unsicherheit und Isolation überwiegen.
Eine Physiotherapeutin kommt nach Köln. Sie bringt Erfahrung, Motivation und den Wunsch mit, in einer Praxis oder Klinik zu arbeiten. Doch neben dem Anerkennungsverfahren stellen sich viele Fragen: Wie funktioniert der Berufsalltag hier? Wie kommuniziere ich sicher im interdisziplinären Team? Wo finde ich Anschluss außerhalb der Arbeit?
Diese Situation steht beispielhaft für viele internationale Gesundheitsfachkräfte in Köln. Hier setzt das Projekt des IVKI e. V. an.
Der IVKI e. V. (Internationaler Verein für Kompetenz & Integration) mit Sitz in Köln setzt sich für die nachhaltige Integration internationaler Fachkräfte im Gesundheits- und Sozialwesen ein. Ziel ist es, qualifizierte Fachkräfte nicht nur beruflich, sondern auch gesellschaftlich langfristig in Köln zu verankern.
Projektziele
Ziel des sechsmonatigen Pilotprojektes ist es, mindestens zehn internationale Gesundheitsfachkräfte gezielt zu begleiten und ihre berufliche sowie soziale Integration nachhaltig zu stärken.
Das Projekt trägt dazu bei, Anerkennungsprozesse zu stabilisieren, Arbeitsverhältnisse zu sichern und die langfristige Bindung an den Standort Köln zu fördern.
Projektbausteine
1. Integrationswerkstatt (vier Workshops):
– Arbeitskultur im deutschen Gesundheitswesen
– Kommunikation im interdisziplinären Team
– Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis
– Orientierung im Alltag und Leben in Köln
Die Workshops vermitteln praxisnahe Inhalte und bieten Raum für Austausch und Reflexion.
2. Mentoring-Programm:
Zehn Mentor*innen aus dem lokalen Umfeld begleiten die Teilnehmenden individuell. Regelmäßige Treffen stärken fachliche Sicherheit, Selbstvertrauen und soziale Vernetzung.
3. Netzwerk- und Abschlussveranstaltung:
Zum Abschluss werden Teilnehmende, Mentor*innen und Kooperationspartner eingeladen, um nachhaltige Netzwerke aufzubauen und Integration sichtbar zu machen.
Erwartete Wirkung
Das Projekt fördert Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und interkulturellen Dialog in Köln. Es stärkt einzelne Fachkräfte in ihrer beruflichen Handlungssicherheit und leistet gleichzeitig einen strukturellen Beitrag zur Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung.
Weitere Details folgen in Kürze…

